Mein erster Gedanke zu Amsterdam

Es ist kurz nach 23 Uhr und nach einem ziemlich langen Tag weiß ich kaum wo mir der Kopf steht. Trotzdem möchte ich meine ersten Eindrücke von Amsterdam noch rasch aufschreiben, solange sie frisch sind.
Es geht eigentlich auch ziemlich schnell mein erstes Fazit aufzuschreiben: Ich mag Amsterdam.
Heute sind wir ja nur einfach ohne irgendein Ziel durch die Straßen gelaufen. An jeder Kreuzung entschieden wir spontan in welche Richtung es gehen sollte. So wurden aus dem geplanten kurzen Orientieren dann doch irgendwie über zwei Stunden im Amsterdamer Zentrum.
Ähnlich wie vor drei Jahren in New York, habe ich mich hier auch gleich wohl gefühlt und das obwohl ich große Menschenmengen sonst ja nicht so wirklich leiden kann. Heute hat mich das nur minimal gestört. Vielleicht lag es ein wenig daran, dass wir oft nur um eine Ecke biegen brauchten, um von mit Touristen vollgepackten Straßen in kleine neckische Gassen zu gelangen.
Morgen geht es dann etwas gezielter durch die Stadt. Es stehen De Pijp und das Van Gogh Museum auf dem Plan. Aber damit das was wird, sollte ich jetzt doch mal schlafen.
Hier noch ein paar Bilder von den ersten Stunden in Amsterdam (ohne jegliche Bearbeitung, denn dafür bin ich zu müde):

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Tschüss Osnabrück

Vor zwei Jahren wusste ich noch nicht, wo es mich nach dem Studium hinverschlagen wird. Hätte mich damals jemand gefragt, hätte ich so einige Orte genannt – Osnabrück wäre jedoch bestimmt nicht unter ihnen gewesen. Doch ein ziemlich gut klingender Job hat mich Ende Mai 2012 dann doch hierher verschlagen.
Nach nicht ganz zwei Jahren beginnt nun jedoch meine letzte Woche in der Friedenstadt. In den nächsten Tagen werden die letzten Kisten gepackt, bevor es dann zum 1. April erst einmal zurück in die Heimat geht.
Dass ich OSnabrück verlasse, steht bereits seit ein paar Wochen fest, doch so wirklich begriffen habe ich es dann doch irgendwie noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es vieles anderes gibt, was in der letzten Zeit im Vordergrund stand. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nie wirklich in Osnabrück angekommen bin.
Ungewollt entwickelte sich meine Zeit hier zu einer Zwischenlösung, von der ich nie genau wusste, wie lange sie andauern wird. Der Hauptgrund hierfür war definitiv, dass ich beruflich ein wenig vom Pech verfolgt war. Der einzige Grund, weswegen es dann doch fast zwei Jahre geworden sind, sind die wundervollen Menschen, die ich hier kennengelernt habe.
Und so werde ich in einer Woche mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Osnabrück in die Heimat fahren werde. Lachend, weil es beruflich eigentlich nur besser werden kann. Weinend, weil mir die handvoll Freunde wirklich sehr fehlen werden. Ob Abende im Trash, im SchloGa oder in der Kleinen Freiheit – es wird schon komisch werden mich nicht einfach mit ihnen zu treffen.
Wegen ihnen werde ich Osnabrück aber auch nicht ganz den Rücken kehren, sondern immer gerne zu Besuch kommen (wenn jemand einen Schlafplatz für mich hat). Und so sage ich in einer Woche auch nicht „Lebe wohl Osnabrück“, sondern nur „Tschüss und bis bald!

Hoffnungen für 2014

In den vergangenen Jahren habe ich mir an Silvester immer etwas für die kommenden zwölf Monate vorgenommen. Darauf habe ich 2013 ganz bewusst verzichtet. Schließlich bricht man die meisten guten Vorsätze doch sowieso innerhalb der ersten Tage wieder, vor allem wenn es um so Sachen geht wie sich gesünder zu ernähren, sich mehr zu bewegen oder sich selbst etwas weniger Stress zu machen.

Stattdessen habe ich mir überlegt einmal aufzuschreiben, was ich mir für mein 2014 erhoffe: Weiterlesen

Rory Gilmore Reading Challenge

I live in two worlds. One is a world of books. I’ve been a resident of Faulkner’s Yoknapatawpha County, hunted the white whale aboard the Pequod, fought alongside Napoleon, sailed a raft with Huck and Jim, committed absurdities with Ignatius J. Reilly, rode a sad train with Anna Karenina and strolled down Swann’s Way.

(Rory Gilmore, „Those Are Strings, Pinocchio“)

Pygmalion: Erstes Buch Rory Gilmore Reading ChallengeSeit ich denken kann habe ich Geschichten verschlungen. Erst wurden sie mir noch vorgelesen und als ich dann in der Schule war, habe sie selbst gelesen. Das erste längere Buch, dass ich gelesen habe, war Das Schlüsselkraut von Paul Biegel. Die Kinderbücher von Astrid Lindgren sowie die Nesthäckchen-Bücher von Else Ury standen auch hoch im Kurs. Später kamen dann unzählige andere Autoren dazu.

Leider wurde die Menge, die ich las über die Jahre immer weniger. Weiterlesen