Ein Jahr BarCamps

Bald jährt sich mein erster BarCamp-Besuch. Eigentlich wollte ich das diesjährige CommunityCamp als Anlass nehmen, um auf ein Jahr BarCamps zurückzublicken. Deswegen war dieser Eintrag für Ende Oktober geplant. Doch da das Thema so gut zur Blogparade von Cortex digital passt, wird das ganze jetzt einfach mal vorgezogen.

Wie kam’s dazu?

Wie bei vielen Sachen ist mal wieder Katja Schuld an meinem ersten BarCamp. Von ihr hörte ich zum ersten Mal überhaupt von dem Konzept. So oft, dass ich mir dachte, dass ich mir vielleicht auch mal ein BarCamp anschauen sollte.

Im letzten Herbst passte Das Community Camp dann zeitlich, thematisch und örtlich perfekt. Außerdem wusste ich, dass zumindest eine Handvoll bekannter Gesichter dort sein würde. Das machte das Gefühl von Nervosität ob der neuen Umgebung und Erfahrung etwas erträglicher.

Trotz leichter Überforderung nicht abgeschreckt

Nach fast einem Jahr muss ich zugeben, dass mein erstes BarCamp mich doch ein wenig überfordert hat. Das lag zum einen mit an der fiesen Erkältung, die ich mit mir rumschleppte. Wenn der Kopf sich anfühlt, wie in Watte gepackt, hilft das nicht unbedingt bei der Verarbeitung neuer Informationen.

Zum anderen spielte für mich aber auch die Größe eine kleine Rolle in der Überforderung. Auf ein so große Gruppe Menschen treffen, die sich alle irgendwie bereits kennen, kann dann schon ein wenig einschüchternd sein. Erst recht, wenn die Vorstellungsrunde beginnt und man so weit vorne sitzt, dass man als unvorbereiteter Newbie kaum Zeit hat sich etwas Passendes einfallen zu lassen.

Und dann war da noch die große Auswahl an Sessions. Zeitweise hätte ich mich am liebsten dreigeteilt, um auch ja nichts zu verpassen. Doch das ging natürlich nicht, was letztendlich gut war. Denn die Menge an Informationen und Eindrücken, die an diesem ersten BarCamp-Wochenende auf mich eingeströmt sind, führte (in Kombination mit der Erkältung) zu einer kleinen mentalen Überlastung.

Doch auch wenn mich dieses erste BarCamp zeitweise ein wenig überforderte, hatte ich Blut geleckt. Es sollte nicht mein letztes BarCamp bleiben (Liste siehe unten).

Warum immer wieder?

BarCamps sind für mich jedes Mal wieder eine tolle Erfahrung. Wo sonst erhält man Informationen zu so vielen interessanten Themen und das auch noch auf eine Art und Weise die Saß macht? BarCamps bieten eigentlich jedem etwas, egal wo die persönlichen Interessen liegen. Einfach schon, weil jeder selbst mitentscheiden kann. Und das ist es auch, was BarCamps für mich ausmacht. Da gibt es keine Unterteilung zwischen Presenter/Speaker und Zuschauer, wie es bei klassischen Konferenzen meist der Fall ist. Stattdessen hat jeder Teilnehmer die Chance sich selbst einzubringen.

Und dann sind da noch die Menschen. Ein BarCamp zu besuchen, bedeutet für mich auch immer für ein Wochenende auf ebensolche Nerds zu treffen, wie ich es auch bin und deswegen hätte ich vor einem Jahr eigentlich gar nicht nervös sein müssen auf so viele neue Menschen zu treffen. Denn bei BarCamps gehört jeder dazu und wird einbezogen, so lange man nur den Mund aufmacht. Und das muss bei der Vorstellungsrunde ja sowieso jeder 😉

Genau deswegen kann ich auch jedem, der gerne Neues lernt, empfehlen mal ein BarCamp zu besuchen.

Meine BarCamps:

2012
2013
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3 Kommentare zu “Ein Jahr BarCamps

  1. Pingback: Blogparade “Dein erstes BarCamp” | Cortex digital

  2. Francy, ich find’s toll, dass du alles mit Begeisterung tust. Ich besuche bald mein erstes BarCamp in China. Kommst Du? 😉 Das wird bestimmt toll.

    Ich find’s auch interessant, dass wir beide uns in Literatur, Amerikanistik, Social Media, und Technologie interessieren.

    Mach’s gut!

    • China ist dann doch ein bisschen weit, selbst für ein BarCamp. Du musst dann aber auf jeden Fall erzählen, wie es war!
      Vielleicht ist die Blogparade ja auch etwas für dich. Es gibt bereits einen Beitrag von jemandem, der ihr erstes BarCamp noch bevor steht.

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