Einfach mal abschalten

HerbstspaziergangIn den letzten Wochen habe ich von den deutschen Straßen und Autobahnen fast so viel gesehen, wie von Osnabrück. Da ich gerne unterwegs bin, stört mich das an sich nur recht wenig. Doch keine vernünftigen Wochenenden zu haben, zerrt doch ein wenig an der Gesundheit. Dass dieses Wochenende also mal nur wenig anlag, fand ich richtig gut – ach weil ich die nächsten Wochenenden wieder nur auf Achse sein werde.

Der Plan war für heute war also eiganz simpler: einfach mal abschalten und einfach nichts tun. Vielleicht endlich Game of Thrones weiterlesen oder meine Filmliste ein wenig abarbeiten – auf jeden Fall einfach rumlungern. Doch wie es immer so ist, heute hatte ich Hummeln im Hintern. An Abschalten war einfach nicht zu denken – außer vielleicht ich hätte den ganzen Tag einfach verschlafen.

Stattdessen machte ich mich am frühen Nachmittag auf den Weg in Richtung Oerlinghausen, ein Ort vor den Toren der Stadt deren Existenz gerne hinterfragt wird ;). Ich hatte online einen 6km langen Rundwanderweg entdeckt, der ganz nett klang und ich erhoffte mir durch ein bisschen Bewegung in der Natür abschalten zu können.

Den Weg für mich alleinDas ist mir auch halbwegs gelungen. Die meiste Zeit hatte ich den Weg für mich und konnte so die Gedanken einfach schweifen lassen. Die Blätter raschelten im Wind, gelegentlich knackte ein Ast – zu gerne hätte ich geglaubt an einem Ort zu sein, der völlig abgeschieden ist. Leider holte mich das ferne Rauschen der Autos doch immer wieder zurück in die Wirklichkeit.

Die Sonne kommt hervorMein Weg führte mich vom Bartholdskrug zunächst vorbei an mehr oder weniger gut erhaltenen Ferienhäuschen mitten im Wald. Von dort aus ging es dann zum Menkhauser Berg, beachtliche 150 Höhenmeter musste ich dafür überwinden ;). Von dort ging es dann weiter zur Alexanderkirche in Oerlinghausen, um dann am Menkhauser Bach entlang zurück zu meinem Auto zu spazieren. Auf dem Rückweg begleitete mich dann sogar die Sonne ein wenig.

Insgesamt war ich etwas über zwei Studen unterwegs, wobei ich mir auch wirklich viel Zeit gelassen habe, Schließlich geht morgen der Alltagsstress wieder von vorne los und mit CommunityCamp in Berlin, einem Heimatbesuch bei meinen Eltern und der innovate!, lassen die nächsten Wochenenden mir schon wieder keine Zeit, um einfach mal abzuschalten.

Ein paar etwas seltsame Entdeckungen habe ich auf dem Rückweg dann auch noch gemacht.

Da waren zum Beispiel die veraltete Fahne, die man zwischen den Bäumen kaum erkenen konnte oder die Scherben mitten auf dem Weg.Einsames FähnchenScherben im WaldUnd dann waren da noch die Matratze und der Maishaufen in der Nähe. Das fand ich ja schon so ein bisschen unheimlich…

MatratzeMais

So richtig abschalten konnte ich dann heute auch noch. Nämlich beim Kochen und Essen meiner Gnocchi mit Basilikum-Austernpilz-Soße.

Gnocchi mit Basílikum-Austernpilz-Soße

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