Tschüss Osnabrück

Vor zwei Jahren wusste ich noch nicht, wo es mich nach dem Studium hinverschlagen wird. Hätte mich damals jemand gefragt, hätte ich so einige Orte genannt – Osnabrück wäre jedoch bestimmt nicht unter ihnen gewesen. Doch ein ziemlich gut klingender Job hat mich Ende Mai 2012 dann doch hierher verschlagen.
Nach nicht ganz zwei Jahren beginnt nun jedoch meine letzte Woche in der Friedenstadt. In den nächsten Tagen werden die letzten Kisten gepackt, bevor es dann zum 1. April erst einmal zurück in die Heimat geht.
Dass ich OSnabrück verlasse, steht bereits seit ein paar Wochen fest, doch so wirklich begriffen habe ich es dann doch irgendwie noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es vieles anderes gibt, was in der letzten Zeit im Vordergrund stand. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nie wirklich in Osnabrück angekommen bin.
Ungewollt entwickelte sich meine Zeit hier zu einer Zwischenlösung, von der ich nie genau wusste, wie lange sie andauern wird. Der Hauptgrund hierfür war definitiv, dass ich beruflich ein wenig vom Pech verfolgt war. Der einzige Grund, weswegen es dann doch fast zwei Jahre geworden sind, sind die wundervollen Menschen, die ich hier kennengelernt habe.
Und so werde ich in einer Woche mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Osnabrück in die Heimat fahren werde. Lachend, weil es beruflich eigentlich nur besser werden kann. Weinend, weil mir die handvoll Freunde wirklich sehr fehlen werden. Ob Abende im Trash, im SchloGa oder in der Kleinen Freiheit – es wird schon komisch werden mich nicht einfach mit ihnen zu treffen.
Wegen ihnen werde ich Osnabrück aber auch nicht ganz den Rücken kehren, sondern immer gerne zu Besuch kommen (wenn jemand einen Schlafplatz für mich hat). Und so sage ich in einer Woche auch nicht „Lebe wohl Osnabrück“, sondern nur „Tschüss und bis bald!

Hoffnungen für 2014

In den vergangenen Jahren habe ich mir an Silvester immer etwas für die kommenden zwölf Monate vorgenommen. Darauf habe ich 2013 ganz bewusst verzichtet. Schließlich bricht man die meisten guten Vorsätze doch sowieso innerhalb der ersten Tage wieder, vor allem wenn es um so Sachen geht wie sich gesünder zu ernähren, sich mehr zu bewegen oder sich selbst etwas weniger Stress zu machen.

Stattdessen habe ich mir überlegt einmal aufzuschreiben, was ich mir für mein 2014 erhoffe: Weiterlesen

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Einfach mal abschalten

HerbstspaziergangIn den letzten Wochen habe ich von den deutschen Straßen und Autobahnen fast so viel gesehen, wie von Osnabrück. Da ich gerne unterwegs bin, stört mich das an sich nur recht wenig. Doch keine vernünftigen Wochenenden zu haben, zerrt doch ein wenig an der Gesundheit. Dass dieses Wochenende also mal nur wenig anlag, fand ich richtig gut – ach weil ich die nächsten Wochenenden wieder nur auf Achse sein werde.

Der Plan war für heute war also eiganz simpler: einfach mal abschalten und einfach nichts tun. (mehr …)

Was der 3. Oktober für mich bedeutet

Ich gehöre zum Jahrgang 1987. Man könnte meinen, dass die Wiedervereinigung für mich keine sonderlich große Bedeutung mehr haben kann. Schließlich kann ich mich nicht daran erinnern, wie es war in einem geteilten Deutschland zu leben. Ich kann es mir auch nicht wirklich vorstellen. So, wie meine Eltern sich nicht vorstellen konnten in einem ungeteilten Deutschland zu leben, als sie in meinem Alter waren.
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Und doch gehören Mauerfall und Wiedervereinigung zu den bedeutendsten Ereignissen in meinem Leben.

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